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EON-Überschuss liegt bei 2,5 Milliarden Euro – Gejammere über Milliardenverluste reine Gaukelei

Zur heutigen Bilanzvorlage des Düsseldorfer Energiekonzerns EON erklärt Frank Laubenburg, Mitglied des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf:

Die „Milliardenverluste“ des Düsseldorfer Energiekonzerns EON durch die Stilllegung von Schrottreaktoren stellen keine realen Verluste dar, dem EON-Konzern wurde damit lediglich die Möglichkeit genommen, mit dem Weiterbetrieb längst ausfinanzierter Atomkraftwerke weitere Milliardengewinne einzufahren.

Wesentlich entscheidender als das Bilanzergebnis ist für die Aktionäre ohnehin der nachhaltige Konzernüberschuss, der auch Grundlage für die Dividendenauszahlungen ist. Dieser Überschuss liegt bei über 2,5 Milliarden Euro, die Dividende pro Aktie bei 1 Euro (gegenüber 1,50 Euro in den beiden Vorjahren). Nicht schlecht angesichts angeblicher „Milliardenverluste“.

Die heutige Vorstellung dieser „Milliardenverluste“ hat also wenig mit der realen wirtschaftlichen Situation des Konzerns zu tun, Spendensammlungen sind überflüssig.

EON Nutzt die Bilanzvorlage allerdings, um den massiven Arbeitsplatzabbau im Konzern, das Festhalten an völlig überhöhten Strom- und Gaspreisen und die Klagen gegen die Brennelementesteuer zu rechtfertigen. Der nachhaltige Konzernüberschuss allerdings zeigt: die Arbeitssplatzvernichtung dient vor allem dazu, die Dividenden der AktionärInnen zu erhöhen.

Für Rückfragen steht Frank Laubenburg unter 0152 33 5 47 52 zur Verfügung.

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