Bildung

Hulda-Pankok-Gesamtschule: Schulleiterin Alexandra Haußmann muss von ihren Aufgaben entbunden werden / Dienstaufsichtsbeschwerde gestellt

Zum Agieren der Schulleiterin der Düsseldorfer Hulda-Pankok-Gesamtschule, Alexandra Haußmann, erklärt Frank Laubenburg, Mitglied des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf:

Am 8. Oktober 2010 hat die Schulkonferenz der Düsseldorfer Hulda-Pankok-Gesamtschule einstimmig den Beschluss gefasst, das so genannte „Kooperationsabkommen“ mit der Bundeswehr nicht umzusetzen. Für diese Engagement ist die Schule mit dm Aachener Friedenspreis 2013 ausgezeichnet worden. Diesen Preis will die Schulleiterin Alexandra Haußmann nun nicht annehmen. Dabei offenbart Alexandra Haußmann in ihrem Agieren nun nicht nur ein völlig fehlendes Demokratieverständnis sondern auch eine – vorsichtig formuliert – vollkommen schlampige Verwaltungsarbeit als Schulleiterin.

Frau Haußmann behauptet, dass das Protokoll der Sitzung der Schulkonferenz vom 08.10.2010 bis heute nicht vorliegt. Als Schulleiterin und Vorsitzende der Schulkonferenz - des höchsten demokratischen Gremiums der Schule – ist Frau Haußmann allerdings selbst die Verantwortliche dafür, dass die Beschlüsse der Schulkonferenz protokolliert und zudem auch umgesetzt werden. Man stelle sich einmal vor, Bundestagspräsident Lammert würde mit der Erklärung an die Öffentlichkeit treten, die Beschlüsse einer Bundestagssitzung aus dem Jahre 2010 seien nicht gültig, weil es bislang kein Protokoll gäbe.

Auch der Beschlussantrag zur Nicht-Umsetzung des Kooperationsabkommens war nach Angaben der Schulleiterin „verschwunden“.

Aufgrund dieses Eingeständnisses der Frau Haußmann über ihre schlampige Aktenführung habe ich heute Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Frau Haußmann gestellt.

Richtig ist zudem, dass es zahlreiche Zeugen dafür gibt, dass Frau Haußmann der Beschluss der Schulkonferenz nicht passte und sie bereits im Jahre 2010 ankündigte, den gefassten Beschluss bei der Bezirksregierung anzufechten. Hat sie statt dessen schlichtweg die Unterlagen verschwinden lassen?

Freichristliche Schulen in Düsseldorf endlich Vergangenheit / Stadt hat Schaden mit zu verantworten

Zum Insolvenzantrag des „Freundeskreises Rheinisch-Bergischer-Verein Freie Christliche Schulen (FCS)“, der in Düsseldorf eine Gesamtschule und ein Gymnasium betreibt, erklärt Frank Laubenburg, Mitglied des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf:

Es ist gut und begrüßenswert, dass durch den Insolvenzantrag des Freundeskreis freier christlicher Schulen demnächst der Schulunterricht an Gymnasium und Gesamtschule in Düsseldorf-Reisholz nicht mehr „von der Beziehung zu Jesus Christus her bestimmt“ werden und die Einflussnahme religiöser Eiferer aus freichristlichen Gemeinden auf hunderte von Schülerinnen und Schüler beendet werden wird.

Beide Schule müssen nun schnellstmöglich mit neuem Personal und neuem pädagogischen Konzept von der Landeshauptstadt Düsseldorf übernommen werden. Vorbereitungen hierzu hätte die Verwaltung in den letzten Jahren bereits treffen können. Doch statt dessen haben Verwaltung und CDU/FDP-Ratsmehrheit immer wieder Schulden gestundet und sogar Druck auf die Stadtsparkasse Düsseldorf ausgeübt, um die Freichristen mit günstigen Krediten zu versorgen.

Dabei war lange klar: ökonomisch waren die freichristlichen Schulen längst vor die Wand gefahren, pädagogisch ohnehin untragbar.

Von der Verwaltung erwarte ich nun nicht nur, dass sie umgehend Konzepte zur Übernahme der Schulen vorlegt, sondern auch eine Darlegung, welcher zusätzliche finanzielle Schaden für die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Stadtsparkasse Düsseldorf dadurch entstanden ist, dass die letztlich seit Jahren bestehende Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung des Schulvereins durch mehrere Ratsbeschlüsse zur Stundung fälliger Zahlungen überspielt wurde.

NRW-Hochschulministerin muss eingreifen: Universität Siegen darf nicht für den Aufbau homophober Strukturen missbraucht werden

Zum heute bekannt gewordenen Versuch des Siegener Politikwissenschaftlers Prof. Dr. Jürgen Bellers, unter Nutzung der ihm mit seinem Lehrstuhl an der Universität Siegen zur Verfügung gestellten Strukturen eine homophobe Organisation aufzubauen, erklären der Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft queer der LINKEN. NRW, Frank Laubenburg, und der offen schwule Landeslistenkandidat der LINKEN, Jasper Prigge:

Die nordrhein-westfälische Hochschulministerin Svenja Schulze ist gefordert: Sie muss verhindern, dass die Strukturen der Universität Siegen von Prof. Dr. Jürgen Bellers weiterhin dazu genutzt werden können, seine homophobe Organisaton „Tradition international“ aufzubauen.

Bellers wirbt unter Angabe seiner Lehrstuhlanschrift und seiner dienstlichen E-Mail-Adresse für seine Organisation, die unter anderem „durch Mailaktionen an die, die Menschenrechte mißachten, z.B. gegenwärtig der Berliner Senat, der im Unterricht auch homosexuelle Beziehungen als mögliche Partnerschaftsformen lehren will“, aktiv werden will.

Zur Freiheit der Lehre und Forschung gehört sicherlich auch, Schwachsinn ertragen zu müssen. Der Aufbau homophober Kampforganisationen gehört allerdings weder zum Lehr- noch zum Forschungsauftrag.

Von daher fordern wir NRW-Wissenschafts- und Forschungsministerin Svenja Schulze auf, Prof. Bellers unverzüglich zu untersagen, unter Angabe der Universitätsanschrift für seine Organisation zu werben und die Strukturen der Universität Siegen für seine Organisation zu nutzen.

Wir freuen uns zudem, dass Prof. Bellers mittlerweile das erste Treffen von „Tradition International“ nach eigenen Angaben abgesagt hat, „da das hier in Siegen nicht mehr möglich scheint" und werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass an keinem Ort, nirgendwo, Homophobie gesellschaftsfähig bleibt oder wieder wird.

Für Rückfragen:

Jasper Prigge unter +49-1525-3881513

Frank Laubenburg unter +49-1523-3554752

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