Antifaschismus

Ein E-Mail-Wechsel mir der Polizei zu Zivilbeamten auf Demos

“Wir prüfen und bescheiden Ihre Beschwerde.”
“Ich habe doch noch gar keine einreichen können. Sie geben mir die Namen der Beamten ja nicht.”

Mein Einsatzleiter - alle Folgen vom 07.11.2015

„Wie kommen Sie darauf, dass wir Zivilbeamte sind?“
„Sie sind Zivilbeamte. Ich möchte jetzt Ihre Personalien.“

Mein Einsatzleiter – Kooperationsgespräch vom 02.11.2015

„Sie haben ja den Grabbeplatz für Samstag angemeldet. Das geht nicht. Da demonstrieren schon diese 'Düsseldorfer Bürger gegen Asylwahnsinn', ach nein, wie nennen die das hier? 'Irrsinn'.“
„Die demonstrieren vor dem K20, wir haben doch vor der Kunstsammlung angemeldet. Das geht also.“
„Also, nicht den Grabbeplatz.“
„Doch, Grabbeplatz vor der Kunstsammlung.“
„Ach so, heißt das auf beiden Seiten Grabbeplatz?“
„Ja, genau.“

Mein Einsatzleiter - alle Folgen vom 23.10.2015

„Sie sagten doch, der Lautsprecherwagen sei beige. Aber der Wagen ist doch rot.“

Mein Einsatzleiter – alle Folgen vom 02.10.2015

„Herr Laubenburg, zu Beginn möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass an mich herangetragen wurde, dass Sie beim letzten Mal die Gespräche mit ihrem polizeilichen Ansprechpartner mit Ihrem Handy aufgezeichnet und dann ein Protokoll davon auf facebook veröffentlicht haben. Sie dürfen die Gespräche nicht aufzeichnen, das ist eine Straftat.“
„Einen Augenblick, bitte. Ich hole eben meinen Anwalt dazu.“

Mein Einsatzleiter - alle Folgen vom 18.09.2015

Mein Einsatzleiter, Folge 1:

"Sie müssen uns die Namen der Redner auf ihrer Kundgebung nennen."
"Nein, muss und werde ich nicht."
"Wir müssen das dokumentieren, die Kollegin notiert den Ablauf."
"Sie haben kein Recht dazu, Personendaten zu erfassen. Das wäre ein Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Sie haben auch keine Verfügung erlassen, derzufolge ich Ihnen Rednernamen nennen muss. Gegen die hätte ich sonst sofort geklagt."
"Ja, aber den Ablauf notieren wir."
"Wenn Sie versuchen, doch an die Namen zu kommen, machen Sie sich strafbar, ich möchte Sie darauf..."
"Danke, das wissen wir jetzt."

»Das grenzt schon an organisierte Kriminalität«

Zivilpolizisten schmuggeln sich heimlich in antifaschistische Demonstration. Linke-Politiker erstattet Strafanzeige. Gespräch mit Frank Laubenburg
Interview: Markus Bernhardt, Düsseldorf (erscheint in der Tageszeitung junge welt am 20.03.2015)

»Wir müssen verhindern, dass diese Leute Einfluss erhalten«

Interview mit der Tageszeitung junge welt am 3. Februar 2015:
»Wir müssen verhindern, dass diese Leute Einfluss erhalten«
Rassistische Stimmungsmache nimmt auch in der Homoszene zu. Ein Gespräch mit Frank Laubenburg
Interview: Markus Bernhardt
Frank Laubenburg engagiert sich seit über 30 Jahren in der linken Homobewegung. Er ist Sprecher der »Landesarbeitsgemeinschaft Queer« der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen

42% Steigerung: In Düsseldorf breitet sich neonazistische Gewalt weiter aus

Zu den heute von NRW-Innenminister Ralf Jäger veröffentlichten Zahlen zu neonazistischen und antisemitischen Straftaten 2013 in NRW erklärt Frank Laubenburg, Mitglied des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf:

Neuer Düsseldorfer Polizeipräsident beginnt Amtszeit mit Hatz auf AntifaschistInnen

Nur drei Tage nach dem Amtsantritt des neuen Düsseldorfer Polizeipräsidenten Norbert Wesseler haben unter seiner Verantwortung in Düsseldorf zwei Hausdurchsuchungen bei antifaschistischen Aktivisten stattgefunden. Hierzu erklärt Frank Laubenburg, Mitglied des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf:

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